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15-10-2010


Viele lohnenswerte Wanderungen
in jeder beliebigen Länge,
Bergtouren und Klettersteige
im Bereich Hinterstoder
finden Sie unter
Steyr-Ursprung

Bergtouren Großer Priel und Spitzmauer - Totes Gebirge - Ferienhaus Grabler, Altmünster am Traunsee, Salzkammergut, Österreich, Austria

Bergtouren: Großer Priel - Spitzmauer

Aufstieg vom Almtal, Almtalerhaus - Aufstieg von Hinterstoder, Schiederweiher, Polsterluke - Priel-Grat



Charakteristik:

Etwas anspruchsvolle
Bergtouren

Siehe auch
Bert-Rinesch-Klettersteig
(Priel)
Stodertaler Klettersteig
(Spitzmauer)



Versorgung:

Gastwirtschaften im Tal
Almtalerhaus
Polsterluke

Bewirtschaftete Berghütten
Welserhütte
Prielschutzhaus




Talorte:

Grünau im Almtal
Almtalerhaus
Salzkammergut

und
Hinterstoder
Region Steyr-Teichl-Tal

Land Oberösterreich
Österreich - Austria


Lage: Das
Tote Gebirge
liegt im Süden von Oberösterreich
zwischen dem Salzkammergut
und dem steirischen Ennstal.


Die Ost-West-
Ausdehnung
beträgt gut 50 Kilometer Luftlinie,
zwischen Nord- und Südgrenze
liegen gut 25 km.


Der Priel und die Spitzmauer
liegen
am Nordrand
des zentralen Toten Gebirges.


Bergtouren: 
Großer Priel und Spitzmauer


Der Große Priel ist mit seinen 2515 Metern
eine der markantesten und höchsten
Felsen-Gestalten unseres Landes und die
höchste Erhebung
im Toten Gebirge.


Eine Ersteigung ist allein schon der
überwältigenden Aussicht
wegen überaus lohnend –
Trittsicherheit auf Felsen, Schwindelfreiheit,
Bergerfahrung und Ausdauer
sind jedoch erforderlich.


In den freien Feldern erscheinen
demnächst prächtige Fotos.


Ob man vom
Almtal aus oder von Hinterstoder diesen Koloss angeht, ist egal – die Besteigung erfordert in jedem Fall
5 Stunden reine Gehzeit bei 1800 m Höhenunterschied.


Der Weg aus dem Almtal
nimmt am Ende der Fahrstraße
beim bewirtschafteten
Almtalerhaus (714 m)
seinen Ausgang.


Am Anfang steht eine
einstündige, nur wenig an Höhe
gewinnende Wanderung
zurück in den romantischen
Talschluss der Hetzau (942 m).


Dann aber geht’s zügig bergwärts
und zwei Stunden später
sind Sie bei der bewirtschafteten
Welserhütte
auf 1726 m.


In einer Stunde ab Welserhütte haben Sie auf dem
Fleischbanksattel (2123 m)
das Hochplateau
des Toten Gebirges erreicht.


In den freien Feldern erscheinen
demnächst prächtige Fotos.


Nun zieht sich der Weg über den breiten steinigen
Rücken des Priel bis hinauf
zu seinem Vorgipfel auf 2420 m.

Dort verengt sich das Gelände zu einem markanten, gut 600 m langen
Grat,
der jedoch bei einiger Trittsicherheit
ohne Schwierigkeiten
bis zum Gipfel (2515 m) führt - 1 gute Stunde ab Fleischbanksattel.




Gehen Sie den Berg
von
Hinterstoder aus an,
dann lassen Sie den Ort
einen guten Kilometer
hinter sich und parken das Auto.


Vorbei am
Schiederweiher (612 m)
gehen Sie ziemlich eben ca. 2 km
zum
Gasthaus Polsterluke (618 m)
und auf dem Weiterweg rücken die Felsen
immer weiter zusammen.


Ab dem Bereich der Materialseilbahn
in einer Höhe von 650 m geht’s nun
rasant aufwärts und in 2 Stunden
ab Auto haben Sie das bewirtschaftete
Prielschutzhaus (1420 m) erreicht.


Wie bei der Besteigung des Priel vom Almtal aus über die Welserhütte
empfehlen wir Ihnen auch beim Aufstieg von Hinterstoder über das Prielschutzhaus eine Nächtigung auf einer der Hütten.


In den freien Feldern erscheinen
demnächst prächtige Fotos.

 


Das prächtige Panorama vom Prielschutzhaus
ist ein besonderes Erlebnis,
das bei Sonnenuntergang
und Sonnenaufgang
seinen Höhepunkt erreicht.


Majestätisch bauen sich
im Blickfeld vom Prielschutzhaus
die
Ostflanken
von Priel
und Spitzmauer au
f.


Vom Prielschutzhaus weg wandern Sie nun längere Zeit durch mit Latschen bewachsenes Gelände,
queren ein auch im Sommer nicht zu unterschätzendes
Schneefeld (ab 2100 m)
und steigen über eine Felsstufe an einer Schutzhöhle vorbei
steil aber problemlos hinaus in die
Brotfallscharte (2300 m).


Kurz vor dem markanten Grat
des Priel treffen Sie auf den bereits
beschriebenen Weg von der Welserhütte
und gehen hinüber zum nahen
Gipfel des
Großen Priel
(2515 m).


Vom Prielschutzhaus führt übrigens seit wenigen Jahren auch ein gesicherter
Klettersteig auf den Gipfel des Großen Priel.


Das Prielschutzhaus
ist
weiters für einen Aufstieg auf die
Spitzmauer (2446 m)
der optimale Ausgangspunkt.


Durch das bereits
beschriebene mit Latschen durchsetzte
Gelände gehen Sie hinauf
in die
Klinserschlucht (1807 m).


Der Normalweg führt in weitem Bogen
um den
Weitgrubenkopf
herum in gut 3 Stunden ab Prielschutzhaus
auf das Plateau und auf den Gipfel.


Aus der Klinserschlucht führt durch die Nordflanke der
Spitzmauer auch ein gesicherter Klettersteig auf den Gipfel.


In den freien Feldern erscheinen
demnächst prächtige Fotos.


Vom Prielschutzhaus wie auch von der Welserhütte sind interessante
Überquerungen
des Toten Gebirges in
verschiedene Richtungen möglich.

Top-Kondition und ausgeprägter
Orientierungssinn  sind aber unbedingt erforderlich.


Für eine Wanderung
von der Welserhütte zum Prielschutzhaus
rechnen Sie 4 Stunden,
in umgekehrter Richtung etwas länger.


Für eine Überquerung nach Süden
in das Gebiet der
Tauplitzalm
sind 10 bis 12 Stunden vorauszusetzen,
nach Westen zur
Pühringerhütte
immerhin 5 bis 6 Stunden.


Schlechtwetter darf in diesem Gebiet
keinesfalls unterschätzt werden:
Es führt zu Vereisung
en und Schneelage sogar
mitten im Sommer und verliert man
die Orientierung,
kann dies die übelsten Folgen haben.


Weitere Wanderungen und Bergtouren im Toten Gebirge zwischen Oberösterreich und Steiermark


Wanderungen und Bergtouren im
Toten Gebirge - Teil 1 (A bis R)

 

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Überquerungen
im Toten Gebirge


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Die Nachvollziehung unserer Tourenvorschläge
erfolgt auf eigene Gefahr und auf eigene Verantwortung.
Bezüglich der Wege, Hütten und anderer Gegebenheiten
können Änderungen eintreten, die ein Begehen oder
Befahren nicht oder nur erschwert möglich machen.

Wir können dafür keine Haftung übernehmen
und empfehlen Ihnen, vor Antritt einer Tour
jeweils vor Ort Erkundigungen einzuholen.

Für eine kurze Nachricht sind wir stets dankbar.


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Die Seite
Großer Priel und Spitzmauer  wurde am 15.10.2010 aktualisiert.

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